Das scheint mir einer der Gründe zu sein, warum Menschen sich missverstehen. Wir unterscheiden uns nicht nur darin, was wir denken, sondern auch darin, wie wir denken. Wenn ich mich zu etwas äußere und anschließend gefragt werde, warum ich das denke, bin ich oft erst einmal überfordert. Dann beginnt für mich die eigentliche Arbeit. Nicht weil ich keine Begründung hätte, sondern weil sie zunächst nicht in Worten vorliegt. Oft enthalte ich mich in Gesprächen auch komplett, weil es mich viel Mühe kostet, das in dem Moment auszuklamüsern.
Schreiben schafft dabei etwas, das im Kopf oft nicht existiert: eine Reihenfolge. Gedanken, die gleichzeitig und miteinander verknüpft vorhanden sind, werden nacheinander sichtbar und greifbar.
Jedenfalls bin ich happy, dass Du schreibst und uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt. 💞
Cooles Thema und sehr relatable! Erinnert mich an Hannah Arendt die sagt sie schreibt nur um zu verstehen. Gedanken niederzuschreiben wirft soviel Ballast ab den man verbal nicht erläutern kann und erst Recht nicht anderen Gegenüber, da sie erstmal auf die Autobahn aufzufahren haben und auf das Tempo beschleunigen müssen. Schön zu hören, dass andere auch auf der Überholspur fahren und andere manchmal abhängen müssen. Umso schöner, dass sie hier zusammen zur Ruhe und zum einparken kommen.
Ich finde es schön zu lesen, dass du deinen Weg gefunden hast und jetzt auch mehr Menschen um dich weißt, die deine Gabe erkennen und es nicht negativ auslegen. Das ist unglaublich wichtig.
Ich fühle mich auch häufig missverstanden, aber aus anderen Gründen. Die Gefühle, die auslöst, sind aber die gleichen. Ich glaube aber, dass wir uns von dem Anspruch lösen müssen, dass wir zu 100% von allen verstanden werden. Wichtig ist doch, dass wir von den wichtigen und richtigen verstanden werden.
Ich glaube, das Schreiben war schon immer ein Ventil für Menschen, die anders waren als andere. Eine Möglichkeit, all das, was sonst keinen Platz findet, auszudrücken. Ich kenne das auch. Danke für diesen schönen Beitrag!
Kann ich für mich zu 100% bestätigen. Es macht mich richtig Glücklich zu hören, das ich nicht alleine bin und es dir auch so geht. Danke aus tiefsten Herzen!
Das scheint mir einer der Gründe zu sein, warum Menschen sich missverstehen. Wir unterscheiden uns nicht nur darin, was wir denken, sondern auch darin, wie wir denken. Wenn ich mich zu etwas äußere und anschließend gefragt werde, warum ich das denke, bin ich oft erst einmal überfordert. Dann beginnt für mich die eigentliche Arbeit. Nicht weil ich keine Begründung hätte, sondern weil sie zunächst nicht in Worten vorliegt. Oft enthalte ich mich in Gesprächen auch komplett, weil es mich viel Mühe kostet, das in dem Moment auszuklamüsern.
Schreiben schafft dabei etwas, das im Kopf oft nicht existiert: eine Reihenfolge. Gedanken, die gleichzeitig und miteinander verknüpft vorhanden sind, werden nacheinander sichtbar und greifbar.
Jedenfalls bin ich happy, dass Du schreibst und uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt. 💞
Das hast du schön gesagt, danke für den Einblick 🥰
Das Wort: ausklamüsern, hat mich neulich echt amüsiert. Finde toll, dass du das jetzt benutzt hast 🤭😅
Oha, Emma hat auch einen Zugang zum Hellwissen 😁
Cooles Thema und sehr relatable! Erinnert mich an Hannah Arendt die sagt sie schreibt nur um zu verstehen. Gedanken niederzuschreiben wirft soviel Ballast ab den man verbal nicht erläutern kann und erst Recht nicht anderen Gegenüber, da sie erstmal auf die Autobahn aufzufahren haben und auf das Tempo beschleunigen müssen. Schön zu hören, dass andere auch auf der Überholspur fahren und andere manchmal abhängen müssen. Umso schöner, dass sie hier zusammen zur Ruhe und zum einparken kommen.
Wie schön, dass du das nachvollziehen und mit so einer tollen Metapher untermauern konntest 😇
Ich finde es schön zu lesen, dass du deinen Weg gefunden hast und jetzt auch mehr Menschen um dich weißt, die deine Gabe erkennen und es nicht negativ auslegen. Das ist unglaublich wichtig.
Ich fühle mich auch häufig missverstanden, aber aus anderen Gründen. Die Gefühle, die auslöst, sind aber die gleichen. Ich glaube aber, dass wir uns von dem Anspruch lösen müssen, dass wir zu 100% von allen verstanden werden. Wichtig ist doch, dass wir von den wichtigen und richtigen verstanden werden.
the same…
Ich glaube, das Schreiben war schon immer ein Ventil für Menschen, die anders waren als andere. Eine Möglichkeit, all das, was sonst keinen Platz findet, auszudrücken. Ich kenne das auch. Danke für diesen schönen Beitrag!
Ah, eine Schnelldenker-Kollegin 🤝
Dazu auch noch Essayistin 😮
Wir sind selten. 🧐
Bei "Warum ich schreibe" habe ich sofort an George Orwell denken müssen.
Im gleichnamigen Buch berichtet er über seine Eindrücke & Gedanken
rund um sein Zeitgeschehen.
Auch, wenn du weniger dystopisch unterwegs bist, hast du einiges mit Orwell gemeinsam...
🙏🏼😇
Kann ich für mich zu 100% bestätigen. Es macht mich richtig Glücklich zu hören, das ich nicht alleine bin und es dir auch so geht. Danke aus tiefsten Herzen!
Danke dir 🙏🏼