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Avatar von Simon M. Jahr

Zu der Kanzleigeschichte: Ich bin der Meinung, dass da auch Generationen aufeinander gestoßen sind. Sie, eine Frau, die versucht hat sich in einer Branche, die zu ihren Anfängen noch viel mehr von Männern geprägt war, durchzusetzen. Die sich mit akkurater Härte/Kälte durchgeboxt hat. Und dann du, die es mit Freundlichkeit trotzdem schafft Anerkennung zu bekommen. Die Intelligenz ist da vielleicht gar nicht mal das Problem, weil die wahrscheinlich jeder in der Kanzlei haben muss, um überhaupt eingestellt zu werden. So sieht sie dich als jemand, die sie gerne selbst gewesen wäre, jetzt aber nicht mehr werden kann, ohne unglaubhaft zu wirken. Denn eine Anpassung ihres Verhaltens mehr in deine Richtung, würde wie ein schlechter Abklatsch deinerseits wirken.

Avatar von Verena Möslinger

Vielen Dank für einen weiteren wundervollen Einblick aus deinem Nähkästchen und deine Gedankenwelt 💐

Ich hatte früher auch hauptsächlich Männerfreunde und während dem Studium lange keine Beziehung. Irgendwann war ich mit einem von ihnen auf einen Cafe und hab ihm "mein Leid geklagt", dass ich nicht nachvollziehen kann, warum mich keine Männer ansprechen. Er sagte "you are hot when you want to, but over all you are extremely intelligent. You intimidate them. I'm just not scared because I'm so much older than you" - ich musste so Lachen, aber ich glaube er hatte nicht ganz unrecht.

"Man könnte sein eigenes Weltbild erweitern. Man könnte akzeptieren, dass die Realität komplexer ist als die bisherigen Annahmen. Das kostet jedoch Energie. Deutlich einfacher ist es, die störende Information abzuwerten."

Das hast du sehr treffend formuliert und ich glaube zum Großteil stimmt das auch. Andererseits kostet es mit der Zeit viel mehr Energie so ein Weltbild aufrecht zu erhalten, als etwas anderes zuzulassen. 🪷

Wie du schreibst Michelle, war selbst auc

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