Hey, ich bin Emma!
Neulich wurde ich gefragt, ob mir mein aller erster Artikel, den ich bei Bloom Letters veröffentlichte, immer noch entspricht. Eine sehr schöne Frage, die ich ganz eindeutig mit Jein beantworten kann.
Damals schrieb ich über meine Motivation, einen Newsletter zu beginnen. Ich schrieb über die Fassade, die ich nicht mag, die bei LinkedIn jedoch Alltag ist. Über meinen Wunsch nach echten Gesprächen, die meist irgendwo zwischen dem Offensichtlichen passieren. Auch schrieb ich darüber, dass Leichtigkeit einen besonderen Stellenwert in meinem Leben hat und ich trotz schwerer Themen, gerne über alles spreche.
Hinter all dem stehe ich auch heute noch. Doch ich schrieb ebenfalls, dass ich Juristin und Unternehmerin bin. Das ist zwar vollkommen richtig, doch damit identifiziere ich mich schon lange nicht mehr. Wieso schrieb ich es also? Naja, keine Ahnung. So macht man das halt – seinen Beruf erwähnen. Selbst dann, wenn man ihn total scheiße findet.
Und weil ich mich nun nicht mehr gut genug von meinem Vorstellungsartikel repräsentiert fühle, habe ich mir überlegt, einen neuen zu verfassen:
Hi, ich bin Emma!
Vor einigen Jahren stellte ich fest, dass mir diese festgefahrenen Strukturen, ohne die ich angeblich nicht richtig sei, ganz schön auf die Nerven gingen. Also verließ ich sie alle. Bye-bye Kanzlei-Leben. Bye-bye Möchtegernspiritualität. Und erst recht bye-bye Selbstoptimierung.
Ich beobachte viel und ich denke mit. Ich mag es übrigens, wenn Menschen noch selbst denken können – und dies auch tun. So erkenne ich schnell Dinge, die nicht ganz stimmig sind, Doppelmoral und vor allem aber sehe ich nicht ein, mir das Denken von einem trendigen TikTok-Video abnehmen zu lassen.
Nur logisch, dass ich dann anfing all diese Bubbles zu kritisieren. So geschehen mit Spiritualität, Feminismus, Persönlichkeitsentwicklung (hier folgt bald ein neuer, ausführlicherer Artikel), Body Positivity, und auch ein bisschen Rassismus, der gar keiner ist.
Ich mag das Miteinander lieber als das Gegeneinander. Daher spreche ich mit jedem über alles. Außer Smalltalk. Den kann ich nicht leiden. Ich brauche Tiefgang, aber bitte in leicht. Das kann ich gut. Einfach, weil ich nichts wirklich ernst nehme. Vor allem nicht mich selbst.
Trete ich manchen Menschen mit meiner Art auf die Füße? Durchaus. Nie mit Absicht. Natürlich nicht, denn ich habe Anstand, ich verletze niemanden bewusst. Aber es gibt halt auch Bubbles, in denen die Menschen gern angepisst sind. Und das ist okay. Das ist nur nicht meine Bubble.
Ich erschaffe sie mir lieber selbst. Mit Menschen, die noch selbst denken können und nicht immer alles zu ernst nehmen. Deep Talk mit Leichtigkeit. Das ist meine Richtung.
Love,
Emma
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hey, danke für die Vorstellung (ich kenne deinen ersten Artikel nämlich gar nicht:))
Was genau ist für dich Smalltalk? Definierst du das über die Themen oder eher die Art, wie ein Gespräch verläuft?
Hallo Emma 🙋♂️
Freut mich, dich kennenzulernen 🤝
Vom Wetter wollen wir gar nicht erst anfangen...
Denn auch ich habe was gegen Small Talk 😬
Und empfinde ihn als Zeitverschwendung 🤌